In der Praxis

 

Für die „Basis-Methoden“ wird kein Gutachten eines Beraters benötigt. Sie stehen jedem zur Verfügung. Es reicht, diese in der Flächenerklärung anzukreuzen. Für die „gezielten Methoden“ hingegen benötigen Sie das Fachgutachten eines AUM-Beraters um ein an die Situation des Landwirten angepasstes Lastenheft zu erstellen. Sollten Sie diese gezielten Methoden in Anspruch nehmen wollen, müssen Sie einen Berater von Natagriwal, der in Ihrer Region tätig ist, kontaktieren.

Die AUM-Verpflichtungen treten am 1. Januar eines jeden Kalenderjahres in Kraft. Sie sind für eine Dauer von 5 Jahren gültig (Beispiel: eine Verpflichtung, die am 1. Januar 2015 in Kraft tritt, endet am 31. Dezember 2019). Um die Beihilfe zu beanspruchen, reichen zwei Formulare:

  • Formular „Vorantrag auf Beihilfen“

Das Formular muss im Prinzip spätestens am 3. November des laufenden Jahres (im Jahr 2014 wurde eine Fristverlängerung bis zum 1. Dezember gewährt) zurückgesandt werden. Alle Landwirte, die sich bereits mindestens für eine AUM verpflichten, erhalten per Post ein Vorantragsformular von der zuständigen Verwaltung. Wenn der Landwirt seine Verpflichtung in diesem Formular nicht vermerkt, kann er keine der Methoden in Anspruch nehmen.

  • Formular „Zahlungsantrag“

Die Papierfassung ist bis spätestens 31. März des darauf folgenden Jahres einzusenden, die Online-Version bis spätestens 30. April des darauf folgenden Jahres. Der Zahlungsantrag wird in das Formular zur Flächenerklärung integriert, das die Landwirte jedes Jahr erhalten. Das offizielle Dokument bleibt die Flächenerklärung. Anhand dieses Dokumentes bestätigt oder überarbeitet der Landwirt die Informationen, die er im Vorantrag angegeben hat. Er kann ebenfalls die Längen- und Flächenangaben abändern, die er im Vorantrag angegeben hat.