Geschichte

 

Ab 1985 berücksichtigt die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) auch Umweltbelange und führt das sogenannte „Grünbuch“ ein.

1994 werden die Mitgliedsstaaten beauftragt, ein „Programm für Agrar-Umwelt-Methoden“ einzurichten.

1995 wird das erste Agrar-Umwelt-Programm in der Wallonie gestartet.

1999 erlebt das Programm einen regelrechten Aufschwung mit der Einsetzung eines Beraterteams (Schaffung der VoG Agrenwal).

Ab 2005 entwickelt sich das AUM-Programm weiter und erlaubt eine gezieltere Ausrichtung der Maßnahmen (Einrichtung der gezielten Methoden, mit einem an die Situation des jeweiligen Betriebes angepassten Lastenheft).

2012 wird die VoG Natagriwal gegründet, die sämtliche AUM-Berater in eine einzige Struktur einbindet.

© GRAEW© M. Halford© GRAEW

 

Das Agrar-Umwelt-Programm wird durch die Europäische Union und die Wallonie kofinanziert. Es ist Bestandteil der sogenannten zweiten Säule der Gemeinsamen Agrarpolitik, die auf die Multifunktionalität der Landwirtschaft, den Umweltschutz und die Ländliche Entwicklung abzielt. Sie ergänzt die erste Säule, die sich verstärkt auf die Entwicklung der landwirtschaftlichen Produktion, die Unterstützung der Märkte und der landwirtschaftlichen Preise konzentriert.

© Naturawal© Naturawal© Naturawal

 

In der Wallonie ist das Agrar-Umwelt-Programm im Wallonischen Programm zur Ländlichen Entwicklung (PwDR) fest geschrieben worden. Seine Laufzeit beträgt 7 Jahre. Das PwDR [2014 – 2020] wird derzeit noch zwischen der Europäischen Kommission und der Wallonie verhandelt. Es soll am 1. Januar 2015 in Kraft treten und beinhaltet neue Beihilferegelungen, neue Maßnahmen und neue Lastenhefte für gewisse Methoden. Es ist das Nachfolgeprogramm des PwDR [2007 – 2013], dessen Bilanz auf Ebene der AUM in den unten angeführten Dokumenten vorgestellt wird.

 

Um mehr zu erfahren (nur auf Französisch) :
Les MAE en Wallonie: 11 méthodes, 13 questions (janvier 2013)